Martin Götze

Kunst von Martin Götze

"In Gedanken" Götze, Martin
"In Gedanken"
ca 23.5 x 16 x 10
Götze, Martin

Wikipedia.org: 

"Martin Götze, Sohn eines Webermeisters, besuchte die Volksschule und erlernte anschließend das Weberhandwerk, bevor er an der Kunstgewerbeschule Leipzig Holzbildhauerei studierte. Zur gleichen Zeit arbeitete er im Atelier des Bildhauers Melchior zur Straßen. 1893 erhielt er einen größeren Auftrag in Hamburg und hatte für einige Jahre seinen Wohnsitz in Uetersen.[1] Dort schuf er in seinem Atelier unter anderen die mahnende Engelsstatue am Frontispiz der ehemaligen Kapelle des Alten Friedhofs und weitere Statuen für verschiedene Grabstätten.[2] Die mahnende Engelsstatue an der ehemaligen Kapelle wurde 1967 bei den Abrissarbeiten der Kapelle zerstört.[3]

Um das Jahr 1900 ist er in Berlin ansässig und stellt regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung aus. Insbesondere entstanden in seinem Atelier Büsten und Kleinbronzen. Große Erfolge als Denkmalsplastiker blieben ihm verwehrt. Götze sollte für Kaiser Wilhelm II. 1903 eine Büste Theodor Mommsens für die Walhalla bei Regensburgmodellieren, die dort jedoch nie aufgestellt worden ist. Seine größten bekannten Arbeiten sind das Hardenberg-Denkmal am Dönhoffplatz in Berlin und der König-Albert-Brunnen in seiner Vaterstadt Lichtenstein-Callnberg. Dort gibt es heute eine Martin-Götze-Straße.

Das genaue Sterbedatum Götzes ist unbekannt und wird gelegentlich mit 1931 angegeben. Das Berliner Tageblatt meldete seinen Tod am 5. Dezember 1928. Auch nach Willi Wohlberedt ist er 1928 auf dem Neuen Johannis-Friedhof am Plötzenseein Berlin-Plötzensee beigesetzt worden." Quelle: Wikipedia.org